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Willkommen auf der Startseite der Infonetz Altersvorsorge. Hier finden sie alles wissenswerte zum Thema Altersvorsorge. Die Hauptnavigationspunkte lauten: Das sollten Sie wissen, Betriebliche Vorsorge, Private Vorsorge, Riester Vorsorge, Service Center. Beachten Sie, dass die Hauptnavigationspunkte Sie zu zwei untergeordneten Ebenen weiterführen. Ein Tipp zum Schluss: Über die interne Navigation kommen Sie jederzeit zur Hauptnavigation, zum Seiteninhalt ,zum Seitenanfang und zur Hilfe.
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Checkliste zur privaten Vorsorge

Für viele ist die Altersvorsorge zunächst wenig durchschaubar und es ist häufig nicht klar, wie Sie sich dem Thema nähern sollen. Dafür haben wir eine Lösung: Mit unserer Checkliste zur privaten Vorsorge behalten Sie Kurs auf eine erfolgreiche Altersversorgung!


Schritt für Schritt zur privaten Vorsorge

1. Prüfen Sie, wie hoch voraussichtlich Ihre gesetzliche Rente ist

Dies können Sie aus den jährlichen Bescheiden der gesetzlichen Rentenversicherungsträger entnehmen oder fragen Sie bei Ihrer zuständigen Stelle direkt nach. Beamte können sich alternativ in ihrer Dienststelle nach ihren Versorgungsbezügen erkundigen.

2. Erstellen Sie eine persönliche Versorgungsanalyse

Beantworten Sie sich folgende Fragen:

  • Welche Ansprüche, welche Belastungen werden Sie im Renteneintrittsalter voraussichtlich haben?
  • Sind Risiken (beispielsweise Pflegefall, Berufsunfähigkeit) ausreichend abgedeckt?
  • Was benötigen Sie effektiv pro Monat?
  • Zahlen Sie später noch Miete oder besitzen Sie eine schuldenfreie Immobilie? Werden Lebensversicherungen fällig? Haben Sie sonstige Einnahmen?
  • Welche laufenden Kosten sind zu tragen, für Heizung, Strom, Mobilität und was werden Sie für Lebensmittel oder Pflegeleistungen ausgeben müssen?

Stellen Sie zusammen, was Ihnen einfällt. Bedenken Sie, dass später alles teurer sein kann als heute. Eine Inflationsrate von etwas eineinhalb Prozent sollten Sie mindestens einkalkulieren! Planen Sie lieber etwas großzügiger.

3. Decken Sie auf, was Sie hierzu aufwenden müssen

Sie wissen nun, was Sie monatlich später benötigen. Rechnen Sie nun rückwärts. Ihre eingezahlten Beiträge verzinsen Sie mit vorsichtigen drei Prozent.

4. Prüfen Sie Ihre finanzielle Situation

Im Gegenzug müssen Sie feststellen, was Sie an Beiträge realistisch aufbringen können. Wie sieht Ihre steuerliche Situation aus? Sehen Sie eine langfristige Perspektive bei Ihrem derzeitigen Arbeitgeber? Sind die sonstigen Risiken (Berufsunfähigkeit, Pflegefall, Tod) abgedeckt? Sparen Sie niemals über Kredit, denn die Kosten hierfür sind immer höher, als was Sie später an Rendite haben. Planen Sie eine konstante Rücklage für Notfälle ein.

5. Prüfen Sie Ihren Anspruch auf Riester-Förderung und betriebliche Vorsorge

Nutzen Sie die Angebote aus Ihrem Betrieb. Prüfen Sie Ihren Anspruch auf die Riester-Förderung. Wenn Sie keinen Anspruch haben, dann vielleicht Ihr Ehegatte?

6. Lassen Sie sich ausgiebig beraten

Gehen Sie gut informiert zu verschiedenen Vermögensberatern. Lassen Sie sich entsprechende Personen empfehlen.

  • Geht der Berater auf Ihre Wünsche ein? Hat er genügend Alternativen? Fühlen Sie sich menschlich gut aufgehoben? Erfolgt die Beratung ohne Druck zur Unterschrift?
  • Lassen Sie sich die Konditionen von den Anbietern immer schriftlich geben
  • Welche Voraussetzungen sind an die Verträge geknüpft? Wie erfolgt die Leistung (beispielsweise Auszahlungsplan, lebenslange Rente)? Welche Förderung erhalten Sie maximal bei wie viel Einsatz?

Informieren Sie sich über neutrale Stellen. Links und Adressen haben wir für Sie im Kapitel "Links und Adressen" im Service Center zusammengestellt.

7. Stellen Sie Vergleiche an

Stellen Sie die Angebote gegenüber. Vergleichen Sie private Verträge mit den betrieblichen Angeboten und wägen Sie Vor- und Nachteile ab. Rechnen Sie immer, welche Eigenleistung von Ihnen im Endeffekt notwendig ist. Folgen Sie dem Grundsatz: Passt die Anlage zu meinem Sicherheitsbedürfnis und Zukunftsplänen? Mit einer Kombination verschiedener Vorsorgearten können Sie auf Nummer Sicher gehen.

8. Stellen Sie den Antrag bei Ihrem Anbieter

Lassen Sie sich die Eckdaten der Versicherung und den Zertifizierungsnachweis bei einer Riester-Rente (Prüfnummer, Hinweis auf Paragraph 10a Einkommenssteuergesetz) schriftlich geben. Insbesondere auch Aussagen zur Rendite, Mindestleistung und Auszahlungskonditionen.

9. Informieren Sie das Finanzamt

Wenn Sie die Anlage AV in Ihrer Einkommensteuererklärung ausfüllen, überprüft das Finanzamt automatisch, ob Sie Steuern erstattet bekommen. Füllen Sie gegebenenfalls den Antrag auf die Zulagen aus.

10. Bleiben Sie nach Vertragsabschluss nicht untätig

Überprüfen Sie Jahr für Jahr, ob die Verträge angepasst werden müssen und Sie noch weitere Vorsorgemaßnahmen treffen können.

Weiterführende Links

Nützliche Links auch auf andere Webseiten zum Thema haben wir für Sie auf dieser Seite zusammengestellt.

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Nehmen Sie sich Zeit in Ihrem Entscheidungsprozess. Informieren Sie sich ausreichend, lassen Sie sich Alternativen anbieten. Schließlich geht es um Ihre spätere finanzielle Existenzsicherung!