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Warum zusätzlich versichern?

"Die Rente ist sicher" - so die Aussage eines ehemaligen Ministers, zuständig für die Renten. Sicherlich nicht falsch. Gezahlt wird etwas. Aber sehr viel weniger als heute. Um nicht beim Renteneintritt mit Altersarmut konfrontiert zu werden, ist zusätzliche Vorsorge notwendig.

Die Veränderung der Alterstruktur und ihre Folgen

In den nächsten 40 Jahren wird die Bundesrepublik cirka zwölf Millionen weniger Einwohner haben. Davon sind etwas 40 Prozent über 60 Jahre. Die Lebenserwartung steigt parallel bei Männern und Frauen um annähernd fünf Jahre. Auf jeden Arbeitnehmer 'lasten' so fast eineinhalb Rentner. Mit direkten Auswirkungen auf die Rente.

Die Rentenleistungen gehen kontinuierlich zurück

So reduziert sich diese von heute 67 Prozent des letzten Einkommens kontinuierlich auf 46 Prozent im Jahr 2020. Zudem müssen Kranken- und Pflegeversicherung verstärkt selbst getragen werden und die Rente unterliegt zunehmend der Besteuerung. Gleichzeitig gibt es Kürzungen bei den Anwartschaftszeiten, die Ihre Rente beeinflussen. Rechnen Sie also ab etwa 2035 mit eher unter 40 Prozent Ihres letzten Nettoeinkommens bei der gesetzlichen Rente. Und sie werden feststellen: Das reicht nicht, um auch nur annähernd den jetzigen Lebensstandard zu halten.

Die gesetzliche Rente bleibt wichtig

Nichtsdestotrotz bleibt die gesetzliche Rente ein wichtiger Baustein für Ihre spätere finanzielle Existenzsicherung. Allerdings darf es nicht der einzige bleiben. Es braucht zusätzliche Maßnahmen, um später über ein ausreichend finanzielles Polster im Alter zu verfügen.

Je früher Sie beginnen, umso einfacher ist es

Selbst wenn es nur 50 Euro im Monat sind: In 30 Jahren vervierfacht sich der Betrag bei etwa acht Prozent Rendite auf insgesamt 71.000 Euro. Mit nur 18.000 Euro Eigenleistung. Andererseits ist es nie zu spät in Ihre Zukunft zu investieren.

Viele Menschen wiegen sich in falscher Sicherheit

Häufig wird auch von falschen Annahmen für das Einkommen im Alter ausgegangen. So erwarten viele Menschen ein sorgenfreies Leben durch Erbschaften und bestehendem Vermögen. Tatsächlich stellt sich dann aber heraus, dass beispielsweise das geerbte Haus hoch verschuldet ist, die Erbschaft größtenteils jemand anderen zufällt, die kontinuierlich sich erhöhende Erbschaftssteuer das Erbe in starkem Maße reduziert oder Geldvermögen wegen eines Pflegefalls aufgebraucht wurde. Daher ist es unabdingbar, selbst die zukünftigen Versorgungslücken schon jetzt zu füllen.

Der Staat unterstützt Sie

Ob in Form von Zulagen oder Steuererleichterungen. Sie erhalten teils sehr umfangreiche Mittel, ihre Vorsorge zu bestreiten. Gleich, ob Sie Arbeitnehmer beziehungsweise Arbeitnehmerin, Beamter, Student, Auszubildender, Hausfrau oder Selbständiger sind. Deshalb zählt auch kein Argument, heute nicht damit anzufangen. Denn auch mit angespannter privater Haushaltslage lässt sich Vorsorge betreiben.

Weiterführende Links

Die gesetzliche Rente spielt noch immer eine wichtige Rolle in der Altersvorsorge. Allerdings ist es unerlässlich, darüber hinaus für Ihre Zukunft vorzusorgen: Im Rahmen der privaten oder betrieblichen Vorsorge.

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Vorsorge geht immer

Es gibt immer vordergründige Argumente, warum gerade etwas nicht für die Vorsorge zurückgelegt werden kann. Machen Sie nicht diesen Fehler. Fangen Sie jetzt an. Der Staat unterstützt Sie in vielerlei Hinsicht.